Der Landessportbundes Hessen e.V.

lsb h

Der Landessportbund Hessen e.V. (lsb h), mit Sitz in Frankfurt am Main, bildet die Dachorganisation des organisierten Sports in Hessen. Mit ca. 2 Millionen Mitgliedern in ca. 8.000 Sportvereinen, 34 Sportkreisen, 53 Sportverbänden und 13 Verbänden mit besonderer Aufgabenstellung ist der lsb h einer der 16 Landessportbünde des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Derzeitiger Präsident des Landessportbunds Hessen ist Dr. Rolf Müller.

Eine Zielsetzung des Landessportbundes Hessen e.V. ist, allen Menschen den Zugang zum Sport zu öffnen. Zu seinen Aufgabengebieten gehören:
 

  • Vereinsförderung und -beratung
  • Breitensport und Sportentwicklung
  • Bildung und Personalentwicklung
  • Leistungssport
  • Öffentlichkeitsarbeit und Marketing
  • Sportinfrastruktur
  • Frauen im Sport
  • Finanzmanagement
  • Sportjugend Hessen

 


Geschichte des Landessportbundes Hessen

Heinz Lindner (r.), hier zusammen mit seiner Frau Edith und DSB-Präsident Willi Daume. Foto: lsb h-Archiv
Im Mai 1946 erhielt Heinz Lindner von der amerikanischen Militärregierung den Auftrag zu einer Tagung zu laden, in der die Neuorganisation des Sports in Hessen behandelt werden soll. Die Tagung fand am 1. Juni 1946 in Mörfelden bei Frankfurt a. M., statt und am Ende dieser Tagung wurde die Gründung des Landessportbundes beschlossen. Heinz Lindner wurde von Vertretern der Sportverbände und Sportbezirke zum ersten Präsidenten des Sportbundes gewählt. Im April 1947 mietete der Landessportbund Hessen ein Haus in der Frankfurter Goethestraße, das zunächst als Geschäftsstelle diente. Die Hauptaufgabe des Landessportbundes Hessen der ersten Jahre bestand vor allem darin Übungsleiter für den Sportbetrieb der Vereine auszubilden. Im Mai 1954 beschloss man den Bau einer eigenen Sportschule in Frankfurt am Main, im November 1957 erfolgte die Grundsteinlegung im Frankfurter Stadtwald.

Im Dezember 1963 wurde die erste Übungsleiter-Ausbildung mit Lizenzprüfung abgeschlossen, bis heute sind weit mehr als 20.000 Personen als Übungsleiter lizenziert. Die finanzielle Förderung der Vereine durch den Sportbund lief 1966 an und war damit ein wichtiger Bestandteil des kontinuierlichen Wachstums. Die neue Geschäftsstelle, sowie die Sportschule wurden 1975 in der Otto-Fleck-Schneise im Frankfurter Stadtwald fertig gestellt, die Geschäftsstelle in der Goethestraße konnte aus Platzmangel nicht mehr genutzt werden. 1985 beteiligte sich der Landessportbund Hessen erstmals am Hessentag. Im Jahr 2000 erhielt der lsb h Sitz und Stimme im Rundfunkrat des Hessischen Rundfunks; diese Forderung wurde bereits seit der Gründung 1946 gestellt. 2001 wurde die Förderung des Sports als Staatsziel in die Hessische Landesverfassung aufgenommen und damit anderen Staatszielen gleichgesetzt. Heute gehören ein Drittel aller Hessen einem Sportverein an, der Mitglied im Landessportbund ist.

 


Das Magazin und Berichtsheft "Sport in Hessen"

Der Geschäftsbereich Öffentlichkeitsarbeit und Marketing des Landessportbundes Hessen gibt alle zwei Wochen im Wechsel das Magazin und Berichtsheft "Sport in Hessen" heraus.

Die Magazinausgabe behandelt sportartübergreifende Themen, wie "Sport und Gesundheit" oder "Sport und Politik", "Sport und Gesellschaft" usw. Die Berichtsausgabe hingegen veröffentlicht Sportverbandsberichte und Sportkreisberichte. "Sport in Hessen" wird an Verbände und Vereine versendet, lässt sich allerdings auch frei abonnieren.

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